(Seelisberg UR). Nach umfangreichen Reparaturarbeiten aufgrund eines tödlichen Unfalls wird der Seelisbergtunnel seit letzter Woche wieder normal betrieben und die Temporeduktion auf 60km/h konnte aufgehoben werden.
Weitere Reparaturen an der Betriebszentrale finden nun ohne Auswirkungen auf den Verkehr statt.
Wegen eines schweren Unfalls mit Todesfolge in der vergangenen Nacht musste der Seelisbergtunnel in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Im Verlauf des Tages konnte die Infrastruktur soweit instandgesetzt und Schäden überbrückt werden, dass die Röhre Nord zweispurig und die Röhre Süd einspurig ab 16:00 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden konnten.
Heute Freitag, 14. August 2026, kurz nach 04.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Norden ein Auffahrunfall.
Aufgrund des Ereignisses beim Seelisbergtunnel staute sich der Verkehr bis zum Stillstand.
Heute Freitag, 14. August 2026, ca. 03.00 Uhr, fuhr eine Person mit einem Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Norden.
Unmittelbar vor der Einfahrt in den Seelisbergtunnel geriet das Fahrzeug aus derzeit unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte frontal mit der Infrastruktur des Tunnelsüdportals. Anschliessend geriet das Fahrzeug in einen Technikraum, wo es Feuer fing und in Vollbrand geriet.
Der Seelisbergtunnel wird täglich von zahlreichen Verkehrsteilnehmenden genutzt. Die meisten Durchfahrten verlaufen ohne besondere Vorkommnisse. Dennoch gehört der Evakuierungsfall zu den Szenarien, auf die Betreiber, Einsatzkräfte und Infrastruktur vorbereitet sein müssen. Auch wenn eine Evakuierung selten notwendig wird, ist sie fester Bestandteil moderner Tunnelsicherheitskonzepte. Der geschlossene Raum, eingeschränkte Sichtverhältnisse und begrenzte Bewegungsmöglichkeiten verlangen klar definierte Abläufe. Technische Einrichtungen, bauliche Massnahmen und organisatorische Prozesse greifen ineinander und ermöglichen eine kontrollierte Reaktion im Ereignisfall.
Wissenswertes zum richtigen Verhalten, zu den Abläufen und zur vorhandenen Sicherheitsinfrastruktur zeigt der folgende Artikel.